Traditionellerweise nähert sich der Jahreswechsel bereits zum 429. Male.
Immerhin wurde damals mit dem Gregorianischen Kalender eine Kalenderreform durchgeführt und quasi nebenbei der Jahresbeginn mit dem 1. Jänner festgesetzt.
Wie so manches in der Kirche hielt sich dieser ziemlich lange.
Ähnlich lange wie das Mysterium darüber, ob Kirchenbedienstete Minderjährigen etwa nur Lakritzstangen zugesteckt haben…
Doch kehren wir zur näheren Vergangenheit zurück.
Dieses Jahr war wahrscheinlich das Jahr der kleinen Vorkommnisse.
So gab es für eine kleine Krise, die immer nur die anderen betraf, einen großen Schirm. Vielen ist der immer noch zu klein.
Auch das Jahr der Bodenbewegungen könnte es genannt werden.
So gab es viele kleine aber auch manch größeres Erdbeben, zwar ohne Welle, aber trotzdem fielen mancherorts sogar die Regierungsgebäude ein.
Anderenorts waren es nur Erschütterungen, und alle waren froh, dass manch unterbezahlter Bergarbeiter mit dem Leben davonkam.
Erschütterungen gab es auch auf der Deep Water Horizon und kurz darauf im BP Vorstand als die Gehälter zahlloser Shrimpsfischer gezahlt werden mussten, und das alles nur wegen einem kleinen Ölleck.
Kleine Bewegungen gab es auch bei der Regierung. So wurde mit kleiner zerebraler Anstrengung ein Packet geschnürt.
Proteste konnten dabei nur kleines bewirken und so wird – im kleinen Stil weitergewurst.. äh – im großen Stil viel Gutes für die Zukunft getan.
Genug von der Politik und den anderen Katastrophen dieses Jahres.
Es bleibt mir nur mehr ihnen am Namenstag des Trickfilmkaters, ein schönes neues Jahr zu wünschen.
Ich schließe mit einem Zitat einer aktuellen Werbekampagne:
“Einen Guten Rutsch!
Geht schwer, bei uns ist immer gestreut…”
Prosit Neujahr!
Senfdazugeber